📷 Bild: Wikimedia Commons
pierre d'Appel
archäologische Stätte in Frankreich
Die Pierre d’Appel ist ein befestigter Höhenstandort im Gemeindegebiet von Étival-Clairefontaine in den Vosgenen. Sie ragt auf 492,3 Metern über dem Meeresspiegel hervor und kontrolliert eine wichtige Einfahrt ins Déodatienbecken. Der militärisch angeschlossene Bereich umfasst eine Fläche von 2,5 Hektar und ist durch einen Staudamm, einen Graben sowie eine Palisade geschützt. Die natürlichen Abhänge auf den anderen Seiten ergänzen die Verteidigungsanlagen. Die archäologischen Funde zeigen, dass die Pierre d’Appel seit der La-Tène-Zeit (2. Jahrhundert v. Chr.) besiedelt wurde. 1967 wurden Reste eines holzernen Brückenbauwerks aus der Zeit der La-Tène D2 entdeckt. Spätere Ausgrabungen bis 1981 führten zu weiteren Erkenntnissen über die Besiedlung und Nutzung des Ortes. Eine umfassende Keramikanalyse aus dem Jahr 2010 ergab den Einfluss italienischer Keramik und den Handel über weite Distanzen. Die Anlage bietet einen einzigartigen Blick auf die Umgebung und die historische Bedeutung des Ortes. Die Ausgrabungen haben die Nutzung der Pierre d’Appel als militärischer, religiöser und wirtschaftlicher Zentrale im antiken Europa deutlich gemacht. Die Funde belegen eine Vielzahl von Tätigkeiten, von der Metallverarbeitung bis zur religiösen Praxis. Die Umgebung umfasst die Vosgenen und das Déodatienbecken, das von den Höhenrücken umschlossen wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Étival-Clairefontaine
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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