Schloss St. Veit

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Schloss St. Veit

Schloss in Österreich

Das Schloss St. Veit stand in der Gemeinde St. Veit im Mühlkreis, Bezirk Rohrbach, Oberösterreich. Es war ein Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, das bis 2003 existierte. Die Geschichte des Ortes reicht bis 1209 zurück, als er erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Schloss wurde von verschiedenen Adelsgeschlechtern übernommen, darunter die von Walsee, Steger und Hager. Im 17. Jahrhundert war es unter den Hagers bekannt, besonders durch den Ritter Siegmund Hager, der einen Grabstein für seinen treuen Hund Delphin anbrachte. Das Schloss war ein bedeutendes Landgut, das im 18. Jahrhundert durch mehrere Besitzer wechselte und schließlich 1843 versteigert wurde. 1865 bis 1880 wurde es umgebaut, und bis 1897 war es als Sommerresidenz in Gebrauch. 1915 wurde es von geistlichen Schwestern als Kindergarten und Pflegeheim genutzt. 1953 wurde die Ordensniederlassung aufgelöst, und ab 1956 war das Gebäude als Rasthaus in Betrieb. Heute sind nur noch Reste des Schlosses vorhanden, darunter ein umgebauter Pferdestall. Das Areal umfasst einen Supermarkt, einen Parkplatz und eine Wasseranlage. Das Schlossgebäude wurde 2003 eingeebnet, was zu einem ironischen Zitat am Geschichte(n)haus führte. Die Umgebung ist heute stark verändert, aber die Spuren der Geschichte sind noch spürbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
St. Veit im Mühlkreis

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