📷 Bild: Wikimedia Commons
Pałac w Kobylinie
Palast in Polen
Der Palast in Kobylinie ist ein historisches Gut im Powiat Grójec, im Mazowsztal. Die Geschichte des Palast-Park-Guts reicht ins 16. Jahrhundert zurück, als die Gemeinde Kobylin Teil der mazurschen Adelsfamilie war. Im 18. Jahrhundert gehörte der Palast Adam Ponińskim, einem bedeutenden Politiker, und wurde später von verschiedenen Adelsfamilien weitervererbt. Im 19. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, bis er 1881 dem Leon Zaleski gehörte, der ihn seinen Töchtern vererbte. Der Palast war während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzung verwaltet und erlitt während dieser Zeit architektonische Veränderungen. Nach dem Krieg wurde er von der sowjetischen Sicherheitspolizei übernommen und später als Internat genutzt. Seit 2002 wird der Palast von der Stiftung Stanisława Konarskiego restauriert, wobei die ursprüngliche Erscheinung und das 19. Jahrhundert-Interieur wiederhergestellt wurden. Der Park blieb unverändert und trägt zur historischen Bedeutung des Ortes bei. Der Palast ist ein Beispiel für den Eklektizismus mit Einflüssen des italienischen Renaissancestils. Er besitzt eine hohe Türme und eine charakteristische Fassade. Die Restaurationsarbeiten haben den Palast in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt, wobei historische Details und Dekorationen eingearbeitet wurden. Der Park umgibt den Palast und unterstreicht seine Bedeutung als kulturelles und historisches Zentrum der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Erbaut
- 1900
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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