Křídla

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Křídla

Gemeinde in Tschechien

Křídla ist eine Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou, fünf Kilometer südöstlich von Nové Město na Moravě. Sie liegt in der Böhmisch-Mährischen Höhe, in der Quellmulde eines Zuflusses zur Olešná. Östlich der Gemeinde erhebt sich der Korec mit 631 Metern, im Südwesten der Kopec mit 654 Metern. Nordwestlich der Ortsbebauung erstreckt sich das Landschaftsschutzgebiet CHKO Žďárské vrchy. Nachbargemeinden umfassen Cinzndorf, Olešná, Divišov, Rovné, Kundratice, Albrechtice, Branišovský Mlýn, Branišov, Dlouhé, Lánský Dvůr, Radešínská Svratka, Talský Mlýn und Nová Ves u Nového Města na Moravě. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis 1376 zurückreicht, als das Dorf erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1464 wurde Křídla an die Herrschaft Pernstein angeschlossen und war bis ins 16. Jahrhundert Sitz eines Richters mit einer Brauerei. 1850 wurde sie zur Gemeinde im Bezirk Neustadtl, 1947 zur Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou. 1961 wurde sie nach Nová Ves eingemeindet, 1980 mit dieser zusammen nach Nové Město. Seit 1992 ist sie wieder eine eigenständige Gemeinde. In Křídla gibt es mehrere sehenswerte Gebäude und Orte. Der Glockenturm wurde 1843 errichtet und ist denkmalgeschützt. Das ehemalige Erbgericht wurde 1959–1963 zum Kulturhaus umgebaut und mit Sgraffiti sowie Dorfbildern im Inneren versehen. Das Gemeindeamt ist in diesem Gebäude untergebracht. Die Mühle Lamplotův mlýn, erbaut 1587, gehört ebenfalls zur Gemeinde. Die Gemeinde hat keine Ortsteile, aber die Einschicht Lamplotův mlýn ist Teil des Gemeindegebiets.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Žďár nad Sázavou
Erbaut
1992
Seehöhe
583 m

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