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Pavia
italienische Gemeinde
Pavia liegt im südwestlichen Teil der Lombardei, etwa 35 Kilometer südlich von Mailand. Die Stadt befindet sich am Fluss Ticino, knapp vor dessen Einmündung in den Po. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 62,86 km² und liegt im Bereich des sogenannten Karstquellgürtels. Das historische Stadtzentrum liegt am Rande des Ticino, während die Flussterrasse, auf der Pavia steht, durch zwei tiefe Furchen eingraviert ist. Der höchste Punkt der Stadt befindet sich im Bereich der Burg der Visconti, etwa 80 m über dem Meeresspiegel. Pavia hat ein feucht-warmes Klima, das als Ostseitenklima bezeichnet wird. Die Alpen und der Apennin bilden eine natürliche Barriere gegen Wettereinflüsse aus Nordeuropa und vom Mittelmeer. Die Stadt kennt warme bis heiße Sommer, mäßig kalte, regnerische Winter und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im Winter können Nebel und Schneefälle auftreten, während im Sommer Temperaturen bis zu 38,7 °C erreicht werden. Der Föhn beeinflusst das Wetter besonders im Frühjahr, wo auch starke Stürme auftreten können. Die Stadt Pavia hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht. Sie wurde ursprünglich als Ticinum gegründet und war eine wichtige militärische Stätte. Im 4. Jahrhundert wurde sie Sitz eines Bistums. Während des Frühmittelalters war Pavia eine der bedeutendsten Städte Italiens und war mehrfach Hauptstadt von Reichsitalien. Die Stadt besitzt viele kulturell bedeutende Schätze und ist Teil des Parco Naturale Lombardo della Valle del Ticino. Zudem beherbergt Pavia eine renommierte Universität, die seit 1361 besteht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Pavia
- Seehöhe
- 77 m
- Website
- http://www.comune.pv.it
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