Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück

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KlosterLandkreis OsnabrückBezirk Landkreis Osnabrück

Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück

ehemaliges Kloster (1231–1964) in Bersenbrück, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland

Das Zisterzienserinnenkloster St. Marien in Bersenbrück lag im Niedersachsen und wurde 1231 von Graf Otto II. von Ravensberg und seiner Gemahlin gestiftet. Es war Teil der Zisterzienserordnung und stand unter der Paternität von Kloster Altenkamp, später Marienfeld. Das Kloster blühte durch Schenkungen und wurde 1243 mit dem „Großen Privileg“ bestätigt, obwohl der Orden damals Frauenklöster ablehnte. Es war eng mit der Stauferdynastie verbunden und spielte eine Rolle in regionalen Friedensverträgen. Das Kloster war bis 1614 katholisch, verlor aber nach der Reformation viele Nonnen und wurde 1614 aufgelöst. Die letzte Nonne starb 1806. 1787 endete das Klosterleben offiziell, und die Gebäude wurden später für staatliche Zwecke genutzt. 1964 wurde das Stift Bersenbrück endgültig aufgelöst. Die Stadt Bersenbrück entstand parallel zum Kloster, da die Bauern außerhalb der Abgeschiedenheit lebten. Die Anlage umfasst die St. Vincentius-Kirche mit barockem Torhaus und einem Turm aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet und im 14. Jahrhundert erweitert. Die Klostergebäude um die Kirche sind gut erhalten und beherbergen heute das Amtsgericht und ein Museum. Die Gebäude sind von einer Mühlenhase umgeben, die zum Betrieb der Klostermühle diente. Die ehemaligen Klostergebäude sind ein Teil der heutigen Stadtstruktur.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Zisterzienserinnenkloster, ehemaliges Zisterzienserinnenkloster
Ort
Niedersachsen
Erbaut
1231
Denkmalstatus
Baudenkmal

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