Rapšach

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Rapšach

Gemeinde in Tschechien

Rapšach ist eine Gemeinde im Okres Jindřichův Hradec, Tschechien. Sie liegt zwölf Kilometer nordöstlich von České Velenice und grenzt an die österreichische Grenze. Die Gemeinde befindet sich zwischen den Flüssen Lainsitz und Dračice in Südböhmen. Östlich der Gemeinde ragt der Spálený kopec mit 521 Metern in die Landschaft hinein. Nachbarorte umfassen Františkov, Velký Londýn, Spáleniště und Suchdol nad Lužnicí. Rapšach wurde erstmals 1338 urkundlich erwähnt und war Teil der Besiedlung des Weitraer Gebiets im 14. Jahrhundert. Nach dem Ersten Weltkrieg kam der Ort zur Tschechoslowakei, wobei die deutsche Bevölkerung vertrieben wurde. 1939 hatte der Ort mit Franzensthal 1640 Einwohner. 1953 wurde die Gemeinde endgültig entsiedelt, und 1985 wurde Rapšach nach Suchdol nad Lužnicí eingemeindet. Seit 1989 ist es wieder eigenständig. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Rapšach und Nová Ves u Klikova. Zu Rapšach gehören auch Ansiedlungen wie Malý Londýn, Spáleniště und Velký Londýn sowie Wüstungen wie Kunšach und Blata. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche St. Sigismund aus dem 15. Jahrhundert, das barocke Pfarrhaus und eine Kapelle in Malý Londýn. Die Gemeinde ist Teil der historischen Region Weitra.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Jindřichův Hradec
Seehöhe
472 m

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