📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Saint-Maurice-de-Carnoët
Kloster in Frankreich
Das Kloster Saint-Maurice-de-Carnoët ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Clohars-Carnoët im Département Finistère, Region Bretagne, Frankreich. Es liegt etwa 12 km südlich von Quimperlé an der Mündung des Flusses Laïta, im Wald von Carnoët und in der Nähe einer römischen Straße. Die Anlage wurde 1177 als Zisterzienserkloster gegründet und gehörte zur Filiation von Cîteaux. Das Kloster war während der Französischen Revolution verlassen und wurde später zerstört, verkauft und als Steinbruch genutzt. Im 19. Jahrhundert wurde ein Teil der Anlage als Schloss umgebaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stätte von deutschen Truppen besetzt und beschädigt. 1991 wurde die Domäne an das Conservatoire du littoral verkauft, um die historische Anlage zu restaurieren. Die Anlage umfasst die Kirchenfassade des 17. Jahrhunderts, den Kapitelsaal aus dem 13. Jahrhundert und das Abtshaus. Die Ruine bietet einen Blick auf die Umgebung und die historische Landschaft. Die Lage im Wald und an der Küste ermöglicht Ausblicke auf die Region und die Flussmündung. Die Anlage ist als Monument historique klassifiziert und Teil der Gemeinde Clohars-Carnoët.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Clohars-Carnoët
- Erbaut
- 1171
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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