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Schloss Weikersheim
Schloss in Deutschland
Das Schloss Weikersheim liegt im Taubertal in der Gemeinde Weikersheim und ist der Stammsitz der Herren von Hohenlohe. Ursprünglich eine Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert, wurde es ab 1595 im Renaissancestil erweitert und bis 1605 vollendet. Der Barockgarten vor dem Südflügel aus dem frühen 18. Jahrhundert ist ein zentraler Bestandteil der Anlage und verbindet das Schloss mit der umliegenden Landschaft. Der Schlossgarten wurde in den 1990er Jahren umfassend instandgesetzt und präsentiert sich heute in barocker Pracht. Er umfasst eine Zwergengalerie, die einzige vollständig erhaltene barocke Zwergengarten-Ensemble, sowie eine Vielzahl von Steinskulpturen, die Allegorien der gräflichen Herrschaft darstellen. Der Garten ist von Kastanienalleen umrahmt und bietet einen weiten Blick auf das Taubertal. Die Orangerie gegenüber dient heute als Veranstaltungsraum für Konzerte und Hochzeiten. Im Schloss selbst sind original ausgestattete barocke Wohngemächer als Schlossmuseum zugänglich. Die Schlosskapelle, mit ihrer Kassettendecke und den Jagdgemälden, ist ein bedeutendes künstlerisches Werk. Die Dauerausstellung zur Alchemie in der ehemaligen Schlossküche sowie das Spiegelkabinett, das seit 2017 wieder zugänglich ist, runden das kulturelle Angebot ab. Die Anlage wird von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg betreut und ist für Besichtigungen geöffnet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Behausung, Schloss
- Ort
- Weikersheim
- Adresse
- Marktplatz 11, 97990 Weikersheim
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Architekt
- Georg Robin
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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