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Hürth
Stadt in Nordrhein-Westfalen
Hürth ist eine Stadt im Rhein-Erft-Kreis, direkt an Köln grenzend. Sie liegt am Nordost-Hang der Ville, im Naturpark Rheinland. Das Stadtgebiet besteht aus drei Landschaftsräumen: der fruchtbaren Kölner Bucht, dem Villehang und der Ville. Die höchste Erhebung ist die Wilhelmshöhe mit 155 Metern. Die Stadt entstand durch die Braunkohleindustrie im 19. Jahrhundert und wurde 1930 zur Großgemeinde zusammengeschlossen. Hürth war ein wichtiger Standort für die chemische Industrie und Medienbranche nach dem Kohleabbau 1988. Das Stadtzentrum Hürth-Mitte und das Studentendorf Efferen der Universität zu Köln tragen zur heutigen Bedeutung bei. Die Stadt verfügt über ein starkes Gewerbe- und Industriegebiet, darunter das Medienviertel und das Chemiepark Knapsack. Die Stadtteile wie Fischenich und Kendenich sind für ihre historischen Bauten und Wahrzeichen bekannt. In Hürth gibt es zahlreiche Bäche wie den Duffesbach und den Burbach, die durch die Stadt fließen und teilweise kanalisiert sind. Die Fließgewässer prägten die Geschichte der Stadt, beispielsweise durch den „Hürther Krieg“ 1560. Die Braunkohleindustrie prägte das Stadtbild lange, wobei viele Gruben rekultiviert wurden. Heute sind die ehemaligen Braunkohlefelder als Naherholungsgebiete und Wälder genutzt, wie der Otto-Maigler-See oder der Hürther Waldsee.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland, Mittlere kreisangehörige Stadt
- Ort
- Rhein-Erft-Kreis
- Seehöhe
- 90 m
- Website
- https://www.huerth.de/
In der Nähe
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