📷 Bild: Wikimedia Commons
Wegeleben
Gemeinde im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt
Wegeleben ist eine Stadt in der Verbandsgemeinde Vorharz im Landkreis Harz, östlich von Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Der Goldbach fließt durch die Stadt und mündet in die Bode. Die Stadt ist Sitz der Verbandsgemeinde und liegt in der Nähe des Kiessees. Sie grenzt an mehrere Gemeinden, darunter Halberstadt, Schwanebeck und Quedlinburg. Die Verbindung zu Schwanebeck erfolgt über einen engen Schlauch, der durch einen Gebietstausch geschaffen wurde. Wegeleben hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Im 11./12. Jahrhundert wurde die Kirche errichtet, und die Stadt erhielt 1651 Stadtrechte. Im 19. Jahrhundert wurde eine Zuckerfabrik gebaut, und die Stadt wurde 1862 an das Bahnnetz angeschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt von Flüchtlingen und Kriegsgefangenen besiedelt. Die Stadt wurde 1945 von amerikanischen Truppen befreit und kam zur sowjetischen Besatzungszone. In Wegeleben gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter der Eulenturm, eine gotische Kirche St. Peter und Paul sowie eine ehemalige Klosterkirche. Es gibt auch Gedenkstätten für Kriegsgefangene und die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Die Stadt verfügt über eine Grundschule, eine Bibliothek auf dem Kirchhof und eine Verkehrsanbindung durch Bahn und Bus. Die Zuckerfabrik aus dem 19. Jahrhundert steht noch heute und wird für Wohn- und Gewerbezwecke genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Verbandsgemeinde Vorharz
- Seehöhe
- 103 m
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- Verbandsgemeinde Vorharz0 m
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