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Bad Wiessee
Gemeinde in Bayern
Bad Wiessee liegt am Westufer des Tegernsees im bayerischen Oberland, auf einer Höhe von 735 bis 1595 m ü. NHN. Die Gemeinde grenzt an den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und wird von Waldgebieten und Bergketten umschlossen. Die Städte Bad Tölz, Holzkirchen und Miesbach liegen in der näheren Umgebung, während München etwa 50 Kilometer entfernt ist. Die Gemeinde besteht aus acht Gemeindeteilen und grenzt im Norden an Waakirchen, im Osten an Tegernsee und im Süden an Kreuth. Bad Wiessee wurde erstmals 1017 im Urbar des Klosters Tegernsee erwähnt und war ursprünglich eine Siedlung westlich des Tegernsees. Der Name leitet sich vom „Hof von Wiessee“ ab, der als Ursiedlung angesehen wird. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zum Kurort, nachdem 1909 Jod-Schwefel-Heilquellen entdeckt wurden. 1922 erhielt Bad Wiessee den Status als Kurort, und 1957 wurde die Spielbank eingerichtet, die 2005 in den Gemeindeteil Winner verlegt wurde. Das Ortsbild wird geprägt von Almen wie der Neuhüttenalm und der Wachselmoosalm, sowie von den Gewässern Söllbach und Zeiselbach, die den Tegernsee speisen. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Natur- und Landschaftsschutzgebiete, darunter das Schutzgebiet des Tegernsees und Umgebung. Wander- und Fahrradwege verbinden die Gemeinde mit Nachbargemeinden, während die Bergketten und Almen die Umgebung prägen. Die historische Stätte des Jod-Schwefelbades und die Kapelle an der Ölquelle tragen zur Identität des Ortes bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Heilbad, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Miesbach
- Seehöhe
- 740 m
- Website
- http://www.bad-wiessee.de/
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