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Schloss Chyše
Schloss in Tschechien
Das Schloss Chyše, deutsch Chiesch, ist ein Renaissance- und Barockschloss in der Gemeinde Chyše, Okres Karlovy Vary, Tschechien. Es liegt in der Mitte der Strecke zwischen Karlsbad und Rakovník. Die Herrschaft wurde im 15. Jahrhundert von Burian von Guttenstein erworben, der die Burg 1467 verlor. Mikuláš Lobkowicz baute im 16. Jahrhundert ein Schloss auf den Ruinen der Burg, das später barock umgebaut wurde. Die barocke Innenausstattung, darunter Deckengemälde von Peter Johann Brandl, bleibt erhalten. Das Schloss war von 1766 bis 1868 Eigentum der Grafen Lažanský. Prokop III. Lažanský ließ es im Romantikstil umbauen und blieb den gotischen und romanischen Elementen treu. Die Herrschaft wurde nach dem Zweiten Weltkrieg konfisziert und bis 1979 als Schule genutzt. 1996 erwarben die Lažanskýs das Areal und begannen mit der Rekonstruktion des Schlosses. Besucher können die barocke Innenausstattung sowie die romanischen und gotischen Reste bewundern. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft und die Nachbarschaften Manětín und Rabštejn. Die Herrschaft Chyše war von bedeutenden Adelsgeschlechtern wie den Lobkowiczen und den Putz von Breitenbach geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Chiesch
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Vojtěch Ignác Ullmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
- Website
- https://chyse.com/
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