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Dominikanerkloster Minden
Klosterruine in Minden
Das Kloster St. Pauli war ein Konvent der Dominikaner in Minden, einem Stadtteil der Kreisstadt Minden-Lübbecke. Es lag an der Alten Kirchstraße und war Teil der Dominikanerbruderschaft, die bereits 1231 in der Region tätig war. Die Klosterkirche wurde 1260 geweiht und war neben der Dominikanerkirche in Soest die älteste Bettelordenskirche Westfalens. Teile des Dormitoriums sind bis heute erhalten geblieben. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte Mindens. 1530 wurde es der Stadt übergeben, die es schließlich aufteilte und im östlichen Bereich eine Vorläuferschule des Ratsgymnasiums einrichtete. Die Kirche wurde 1777 abgebrochen, und bis 1880 war das Gymnasium im ehemaligen Klosterflügel untergebracht. Im Dormitorium wurde ab 1766 eine Zuckerfabrik eingerichtet, die von Friedrich dem Großen privilegiert wurde. Besucher können heute Teile des Westflügels der Klostergebäude besichtigen, darunter Gewölbejoche des Kreuzgangs im Erdgeschoss und kleine Fenster im Obergeschoss, die vermutlich Schlafräume der Mönche waren. Die Anlage liegt an der Stelle des heutigen Schulgebäudes und hat eine historische Verbindung zur Stadtgeschichte. Die Umgebung umfasst die Alte Kirchstraße und die ehemalige Klosteranlage, die bis heute als Teil der Kulturlandschaft westfälischer Städte gilt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kirchenruine
- Ort
- Minden
In der Nähe
- Mindener Museum116 m
- Kloster St. Mauritius253 m
- Minoritenkloster Minden178 m
- Franziskanerkloster Minden178 m
- Kollegiatstift St. Martini, Minden204 m
- Jesuitenniederlassung Minden369 m
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