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Kolontár
Gemeinde in Ungarn
Kolontár ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Devecser des Komitats Veszprém. Sie liegt zwischen den Städten Devecser und Ajka am Fluss Torna. Der Ort wurde erstmals 1210 schriftlich erwähnt und wurde nach den Mongoleneinfällen durch deutsche Kolonisten wiederbevölkert. Die Gemeinde ist über die Landstraße Nr. 7339 und die Eisenbahnstrecke von Székesfehérvár nach Szombathely verbunden, wobei der Personenverkehr an der Haltestelle 2012 eingestellt wurde. Der Kolontár-Dammbruch am 4. Oktober 2010 war ein schwerer Industrieunfall im Aluminiumwerk der MAL AG in Ajka. Aus einer Deponiebecken, die etwa 1 km vom Ort entfernt lag, traten 600.000 bis 700.000 Kubikmeter Rotschlamms aus und überfluteten ca. 800 Hektar Land. Zehn Menschen kamen ums Leben, 150 wurden verletzt. Der Unfall führte zur Errichtung eines Denkmals für die Opfer der Rotschlamm-Katastrophe. In Kolontár gibt es die römisch-katholische Kirche Magyarok Nagyasszonya, erbaut 1772 im Barockstil und 1933 erweitert. Zudem steht die Szentháromság-Säule aus dem Jahr 1911. Der Ort liegt in der Nähe der Flusslandschaft des Torna und hat Zugang zu den umliegenden Regionen. Die Sehenswürdigkeiten sind Teil der lokalen Kultur und Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Devecser
- Website
- http://www.kolontar.hu
In der Nähe
- Kolontár-Dammbruch1.6 km
- Kreis Ajka3.6 km
- Kleingebiet Ajka3.6 km
- Pusztamiske3.4 km
- Esterházy-kastély (Devecser)3.7 km
- Devecser3.7 km
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