Teuchern

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BurgenlandkreisBezirk Burgenlandkreis

Teuchern

Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt

Teuchern ist eine Einheitsgemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt zwischen Weißenfels und Zeitz an der Grenze der Leipziger Tieflandsbucht. Sie grenzt an neun Gemeinden und gliedert sich in acht Ortschaften. Die Region wurde bereits vor über 5000 Jahren besiedelt, und Teuchern war ein bedeutender Sorbenort. Die Stadt wurde 1112 durch König Heinrich V. belagert und 1480 zur Stadt erhoben. 1815 kam Teuchern zu Preußen, und 1947 wurde es Teil des Landes Sachsen-Anhalt. 2011 wurde die Einheitsgemeinde Stadt Teuchern gebildet. Teuchern hat eine historische Bedeutung als Sorbenort und war bis 1815 im Besitz des Hauses Wettin. Die Stadt wuchs durch Siedler und wurde 1480 zur Stadt. 1919–1925 war Teuchern Sitz der Uhrgläserwerke Deutscher Uhrmacher eGmbH, eines führenden Unternehmens. Die Einwohnerzahl stieg durch Eingemeindungen, und die Stadt ist heute Teil des Burgenlandkreises. Die Stadt hat eine evangelische und katholische Gemeinde, wobei die katholische Seelsorge seit 1990 nicht mehr lokal betreut wird. In Teuchern gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die St.-Georg-Kirche auf dem Glockenberg wurde 1610–1612 erbaut und ist ein zentraler Ort. Im Markt steht eine Gedenkstätte für Reinhard Keiser, Johann Christian Schieferdecker und andere Komponisten. Im Ortsteil Bonau gibt es ein Heimatmuseum. Zudem gibt es Gedenksteine für Friedrich Schiller, die Völkerschlacht von 1813 und die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Die Stadt besitzt drei Chöre und eine Vielzahl kultureller Angebote.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Burgenlandkreis
Seehöhe
175 m

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