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Crimmitschau
Große Kreisstadt im Landkreis Zwickau, Sachsen, Deutschland
Crimmitschau liegt im Landkreis Zwickau, an der Grenze zu Thüringen. Die Stadt ist im Talkessel der Pleiße und im Vorerzgebirge gelegen, umgeben von den Bergkämmen Westberg und Gablenzer Berg. Sie hat eine Höhe von 238–360 m ü. NN und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Crimmitschau-Dennheritz. Die Stadt war im 19. Jahrhundert eine bedeutende Textilindustrie mit dem Beinamen „Stadt der 100 Schornsteine“. Heute gibt es noch eine Tuchfabrik, die 1837 gegründet wurde. Crimmitschau war bis zum Zweiten Weltkrieg eine wichtige Textilindustriestadt mit über 80 Firmen, darunter 32 Spinnereien und 28 Tuchfabriken. Im Jahr 1903 fand ein längerer Textilarbeiterstreik statt, der landesweit Aufmerksamkeit erregte. Die Stadt war auch im Ersten Weltkrieg stark betroffen, wobei 1.018 Einwohner fielen. In der DDR entstanden zahlreiche Wohnungsbauprojekte, darunter das Kunsteisstadion und das Wildgehege. In Crimmitschau gibt es historische Räume wie die Laurentiuskirche, die Rote Turmbrücke und den Marktplatz mit dem Brunnen der Spinnerin. Die Stadt wird von landwirtschaftlichen Flächen umgeben, mit zwei Forstflächen im Westen. Die Umgebung ist geprägt von der westerzgebirgischen Mundart, die von älteren Bewohnern gesprochen wird. Die Stadt verfügt über eine eigene Theatergruppe, die 1947 in der ehemaligen Turnhalle eröffnet wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Große Kreisstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Zwickau
- Seehöhe
- 240 m
- Website
- https://www.crimmitschau.de/
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