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Kraiger Schlösser
Burgruine in Frauenstein (34254)
Die Kraiger Schlösser sind die Ruinen von Hochkraig und Niederkraig im Gemeindegebiet von Frauenstein in Kärnten. Sie liegen nördlich der Stadt, am Südhang des Kraiger Bergs, zwischen der Siedlung Grassen und dem Schloss Frauenstein. Die Anlage ist Teil einer Burgenkette, die die alte Herzogstadt St. Veit umgab. Die ältesten Teile der Burg stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert, und die heute denkmalgeschützten Bauwerke wurden im 17. oder 18. Jahrhundert nicht mehr bewohnt. Die Burgen gehörten den Herren von Kraig, die ab dem 12. Jahrhundert Lehensträger des Kärntner Herzogs waren. Sie wurden im 15. Jahrhundert zu Landeshauptleuten von Kärnten. 1564 starb der letzte Kärntner Zweig der Familie aus, und die Burg gelangte durch Heirat an die Familie Hardegg. 1570 verkaufte Erzherzog Karl die Herrschaft an Georg von Khevenhüller, der später aus Kärnten auswanderte. Die Ruinen sind heute unter Denkmalschutz und nicht begehbar. Die Anlage umfasst Hochkraig auf einem Felsen über der Talsohle sowie Niederkraig mit einer ausgedehnteren Burggruppe. Hochkraig hat einen romanischen Bergfried mit abgerundeten Ecken und eine Zwingmauer. Niederkraig ist besser erhalten und umfasst einen fünfgeschoßigen Bergfried sowie gotische Wohn- und Wirtschaftsbauten. Ein besonderes Merkmal ist das 40 Meter lange Aquädukt, das die beiden Burgen verbindet. Die Ruinen sind Teil des Kärntner Landschaftsschutzgebietes Kraiger Schlösser.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Frauenstein
- Adresse
- Grassen
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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