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Dolní Dvořiště
Gemeinde in Tschechien
Dolní Dvořiště ist eine Gemeinde im Okres Český Krumlov, Tschechien. Sie liegt in 618 Metern Seehöhe am linken Ufer der Maltsch, zwischen Böhmerwald und Gratzener Bergland. Der Ort ist zehn Kilometer südwestlich von Kaplice und grenzt an Suchdol, Rychnov nad Malší, Stiegersdorf und andere Gemeinden. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile und Wüstungen, wobei die Katasterfläche 8978 Hektar beträgt. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1279 wurde er erstmals erwähnt, und 1380 erhielt er Marktstatus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort zur Tschechoslowakei eingegliedert, und die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. Von 1945 bis 1989 lag der Ort am Eisernen Vorhang, und viele Dörfer wurden in den 1950er Jahren geräumt. In Dolní Dvořiště gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die spätgotische Pfarrkirche St. Ägidius, das Rathaus aus dem Jahr 1850 und die Statue des Hl. Johannes von Nepomuk. In der Umgebung finden sich Ruinen der Feste Tichá, die seit 1360 im Besitz der Herren von Velešín waren. Zudem sind Reste der Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden erhalten. Die Gemeinde verfügt über eine Summerauer Bahn und wird von der Schnellstraße R 3/E 55 umgangen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Grenzstadt
- Ort
- Okres Český Krumlov
- Erbaut
- 1973
- Seehöhe
- 618 m
In der Nähe
- Trojany1.6 km
- zámek Rybník2.0 km
- Bildstock, Pestsäule2.2 km
- Suchdol2.9 km
- Rychnov nad Malší2.6 km
- Pferdeeisenbahn, Brücken und Bahndämme, Überreste und Teilabschnitte4.3 km
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