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Kapuzinerkloster Dieburg
Kloster in Dieburg
Das Kapuzinerkloster Dieburg war ein Kloster der Kapuziner in der Stadt Dieburg, im südlichen Teil des Bundeslandes Hessen. Es stand in der Vorstadt an der Wallfahrtskirche und war bis 2012 Teil der rheinisch-westfälischen Ordensprovinz. Die Geschichte des Klosters reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als es nach dem Westfälischen Frieden gegründet wurde. Es war bis 1822 Sitz eines Konvents und beherbergte eine Lateinschule. Das Kloster war bis 2009 Zentrum für Berufungspastoral und leitete Br. Paulus Terwitte OFMCap. Im Jahr 2012 verließ die Gemeinschaft das Kloster aufgrund mangelnden Nachwuchses. Seit 2018 finden in der Klosterkirche russisch-orthodoxe Gottesdienste statt. Die ehemalige Klosterkirche dient nun der russisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Luka. Die Klosterkirche beherbergt eine kleine Orgel mit 6 Register auf mechanischen Schleifladen. Sie steht auf der Empore im Osten der Kirche und wurde als Walcker Serienorgel D5 errichtet. Das Instrument trägt jedoch die Aufschrift „Orgelbau-Späth“. Die Orgel ist mit Koppel I/P ausgestattet und kann über Metallschieber im Manual bedient werden. Die Kirche bietet somit einen kulturellen und spirituellen Raum für Besucher.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Bauwerk, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Dieburg
- Adresse
- Spitalstraße 47
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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