Warnsdorfer Spitzberg

📷 Bild: Wikimedia Commons

Ústecký krajBezirk Ústecký kraj

Warnsdorfer Spitzberg

Berg im Lausitzer Bergland bei Warnsdorf

Der Warnsdorfer Spitzberg ist ein 544,3 Meter hoher Berg im Lausitzer Bergland, der sich in der tschechischen Region Ústí an der Grenze zur deutschen Oberlausitz befindet. Er liegt etwa zwei Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum von Varnsdorf. Auf seiner Phonolithkuppe gab es bis 1966 eine Bergbaude, die später wieder bewaldet wurde. Der Berg hat eine lange Geschichte im Zusammenhang mit der Braunkohle. 1836 wurde erstmals vermutet, dass Braunkohle in den Hängen vorkommen könnte. In den 1840er Jahren wurden Abbaugesellschaften in Varnsdorf und Seifhennersdorf gegründet, die jedoch aufgrund geringer Erträge und schlechter Mächtigkeiten ihres Bergwerks bald geschlossen wurden. Auf dem Gipfel gab es bereits vor dem 19. Jahrhundert eine Aussichtsplattform, die später durch ein Restaurant mit Aussichtsturm ersetzt wurde. Auf dem Berg gibt es heute keine touristischen Einrichtungen. Die Phonolithkuppe ist bewaldet und bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Nähe zur Grenze und die historische Bedeutung des Berges machen den Spitzberg zu einem interessanten Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Die Umgebung umfasst das Lausitzer Bergland sowie die Städte Varnsdorf und Seifhennersdorf.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Varnsdorf
Seehöhe
544 m

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