📷 Bild: Wikimedia Commons
Kamern
Gemeinde im Landkreis Stendal in Deutschland
Kamern ist eine Einheitsgemeinde im Nordosten des Landkreises Stendal, Sachsen-Anhalt. Sie liegt am Nordrand des Schollene, einem waldreichen Endmoränenbogen zwischen Elbe und Havel. Umgeben von Nachbargemeinden wie Havelberg und Schollene, erstreckt sich das Gemeindegebiet über 30 km. Zu Kamern gehören die Ortsteile Hohenkamern, Neukamern, Rehberg, Schönfeld und Wulkau. Das Klima ist gemäßigt mit durchschnittlichen Temperaturen von 10,2 °C und jährlichem Niederschlag von 669 mm. Kamern wurde erstmals 1322 urkundlich erwähnt und war bis 1945 Teil der Familie von Katte, die das Rittergut Hohenkamern besaß. Seit 2005 trägt Kamern das Prädikat „staatlich anerkannter Erholungsort“. Die Gemeinde hat kein offizielles Wappen, führt jedoch ein wappenähnliches Logo. Die historische Hedemicke, ein Kiefernstumpf, wurde 1955 zum Naturdenkmal erklärt und 2020 durch eine Skulptur ersetzt. In der Gemeinde gibt es eine evangelische Dorfkirche und eine katholische Pfarrei in Tangermünde. In Kamern gibt es eine evangelische Dorfkirche, ein Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege und eine Bockwindmühle. Die Hedemicke, ein sagenumwobener Kiefernstumpf, war 1928 unter Schutz gestellt und 1955 zum Naturdenkmal erklärt. Die Sage von Frau Harke erzählt von einer Riesin, die den Bau von Kirchen verhindern wollte, und die Entstehung des Kamernschen Sees. Die Gemeinde ist Teil der Altmärkischen Wandernester und verfügt über eine gute Verbindung zur Bundesstraße 107.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Stendal
- Seehöhe
- 25 m
- Website
- https://www.kamern.com/
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