Prinzenpalais (Landesarchiv)

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Prinzenpalais (Landesarchiv)

Das heute vom Landesarchiv Schleswig-Holstein genutzte Gebäude wurde um 1700 für Geheimrätin von Buchwaldt errichtet

Das Prinzenpalais in Schleswig ist ein historisches Gebäude, das um 1700 errichtet wurde. Es war ursprünglich ein barockes Herrenhaus mit klassizistischer Fassade und wurde später als Residenz des Prinzen Friedrich Emil August bekannt. Das Gebäude stand während des Deutsch-Dänischen Krieges 1864 als Hauptquartier der dänischen Armee und war zentral für die militärischen Entscheidungen. Das Prinzenpalais war während des Krieges ein wichtiger Ort für diplomatische Gespräche und strategische Beratungen. Hier traf der dänische Generalleutnant Christian Julius de Meza mit deutschen Offizieren und berichtete dem König Christian IX. über die militärische Lage. Die Entscheidung, das Danewerk zu verlassen, wurde hier getroffen, und die dänische Armee zog am 6. Februar 1864 kampflos ab. Das Palais spielte auch eine Rolle bei der Verhandlung der Kriegsbedingungen. Heute dient das Prinzenpalais als Landesarchiv Schleswig-Holstein und beherbergt Archive der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Es ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und Teil der historischen Landschaft Schleswigs. Die Räume und Flure des Gebäudes sind für die Forschung und die Aufbewahrung von Dokumenten von zentraler Bedeutung. Die Umgebung um das Palais besteht aus historischen Gebäuden und der Altstadt Schleswigs.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Denkmalensemble
Ort
Schleswig
Adresse
Prinzenpalais 1–1c
Erbaut
1700
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Schleswig-Holstein

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