📷 Bild: Wikimedia Commons
Taubenbrunnen
Brunnenplastik von Ewald Mataré vor dem Kölner Dom
Der Taubenbrunnen ist eine Brunnenplastik von Ewald Mataré, die 1953 in Köln errichtet wurde. Er steht im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord, direkt vor der Westseite des Kölner Doms und der Domplatte. Der Brunnen war der erste neu gebaute Brunnen der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg und der erste abstrakte Brunnen Kölns. Finanziert wurde er durch die Bank für Gemeinwirtschaft. Der Taubenbrunnen ist ein Beispiel für Matarés künstlerische Ästhetik der 1950er Jahre, die sich in runden Formen und einer zurückhaltenden, feinen Gestaltung widerspiegelt. Er besteht aus einem ovalen Mosaikfeld mit vier Farben und einem spiralförmigen Wasserlauf. An der Rückseite des Wasserspenders ist die Inschrift „GEGOSSEN BEI FRANZ SCHWARZ DÜSSELDORF 1953“ angebracht. Der Brunnen wird von der Kreuzblumen-Replik und anderen Objekten in der Umgebung übersehen, was zu Diskussionen über die Stadtsanierung führte. Der Brunnen ist ein Teil der Kölner Denkmalliste und wurde 1989 unter der Nummer 4976 eingetragen. Die Mosaikfliesen lösen sich regelmäßig auf, und Reparaturen werden durch den Steinmetz Markus Schroer durchgeführt. Der Taubenbrunnen gilt als „intim“ und wird als Meisterwerk der ästhetischen Gestaltung bewertet. Er ist ein Symbol für Frieden und wird in der Literatur und Kunstgeschichte oft erwähnt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Köln
- Erbaut
- 1953
- Architekt
- Ewald Mataré
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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