Geniedirektionsgebäude

📷 Bild: Wikimedia Commons

WienBezirk 6., Mariahilf

Geniedirektionsgebäude

Gebäude im 6. Wiener Gemeindebezirk am Getreidemarkt 9

Das Geniedirektionsgebäude steht im 6. Wiener Gemeindebezirk an der Getreidemarktstraße 9. Es wurde zwischen 1862 und 1864 auf dem Grundstück des ehemaligen Jesuitenhofs in der Laimgrube errichtet. Das Gebäude diente ursprünglich dem Geniewesen und wurde 1868 dem k.u.k. Technischen Militärkomitee übergeben. Im Laufe der Zeit wurde es durch Zubauten erweitert und bis 1927 für die Technischen Hochschule adaptiert. Das Gebäude war bis zum Zusammenbruch der Monarchie militärisch genutzt und wurde anschließend für die Technischen Hochschule umfunktioniert. 1927 wurde es offiziell eröffnet, wofür Max Bamberger maßgeblich verantwortlich war. 2011 bis 2012 wurde es generalsaniert, um den aktuellen universitären Bedürfnissen gerecht zu werden. Dabei wurden die historischen Kastenfenster saniert und das Kellergeschoß trocken gelegt. Neue Räume für die Fachschaft Technische Chemie wurden im Erdgeschoß geschaffen. Das Gebäude liegt in der Nähe der Lehargasse, wo bis 1880 die k.u.k. Kriegsschule stand. Hinter dem Geniedirektionsgebäude wurde zwischen 1965 und 1970 das „Chemie-Hochhaus“ errichtet. Die Umgebung umfasst die Getreidemarktstraße und ist Teil des historischen Bezirks Mariahilf. Die Räume im Gebäude sind für die Forschung und Lehre der Technischen Universität Wien eingerichtet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gebäude
Ort
Mariahilf
Adresse
Getreidemarkt 9
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Geniedirektionsgebäude (CC0-1.0)

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