📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Liegnitz
Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen
Schloss Liegnitz steht am nördlichen Rand der Altstadt von Legnica und war ursprünglich eine Burganlage an der Katzbach. Die erste gemauerte Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und wurde später durch eine erste gemauerte Burganlage Polens ersetzt. Das Schloss war zeitweise Regierungssitz des Herzogtums Schlesiens und wurde im 14. Jahrhundert durch die Bauhütte der Pariser Basilika Saint Denis erweitert. Das Schloss war bis 1809 Sitz des preußischen Oberamts und wurde nach einem Brand 1835 von Karl Friedrich Schinkel in neogotischen Formen wiederaufgebaut. Die Innenräume wurden 1845 von Friedrich August Stüler neu gestaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss bis auf die Außenmauern zerstört, doch 1958 bis 1964 wurde es unter Beseitigung des neogotischen Charakters wiederaufgebaut und die ursprüngliche piastische Befestigung freigelegt. Heute beherbergt das Schloss Bildungseinrichtungen, und die Ausgrabungen der Laurentiuskapelle sind in einem Museumspavillon zugänglich. Die Laurentiuskapelle war ein dreigeschossiger Palas und hatte eine zwölfseitige Kapelle. Die Befestigung umfasste einen Lübener Torturm, einen Petersturm und eine Wehrmauer. Der Schlosskomplex umfasste auch Wirtschaftsbauten und einen Einfahrtsbereich mit dem Hedwigsturm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Legnica
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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