Émagny
Émagny liegt in der Talebene des Ognon, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Besançon. Das Dorf erstreckt sich südlich des Flusses gegenüber von Pin und umfasst einen Teil des unteren Ognontals. Die Gemeinde hat eine Fläche von 5,15 km² und liegt auf einer Höhe von 210 m über dem Meeresspiegel. Sie grenzt im Norden an Pin, im Osten an Moncley, im Süden an Chaucenne und Noironte sowie im Westen an Chevigney-sur-l’Ognon und Beaumotte-lès-Pin. Émagny wurde im 12. Jahrhundert im Tal der Lanterne südlich des Ortes gegründet, wo das Zisterzienserkloster Bellefontaine entstand. Das Dorf gehörte zunächst zur Herrschaft Scey und später den Familien Châtelet und Chaillot. Mit dem Frieden von Nimwegen 1678 kam es definitiv an Frankreich. Im 19. Jahrhundert wurde es durch die Bahnlinie von Besançon nach Marnay an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Heute ist es Sitz eines Gemeindeverbandes mit 13 Mitgliedern. Der alte Ortskern von Émagny ist durch Bauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert geprägt, die den Stil der Franche-Comté repräsentieren. Aus dem 18. Jahrhundert stammt ein Lavoir, und eine Steinbrücke über den Ognon verbindet die Ortschaft. Die ehemaligen Gebäude des Klosters Bellefontaine wurden in ein Hofgut umgewandelt. Die Region um Émagny ist geprägt von Ackerland, Wiesen und kleineren Waldflächen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 629
- Fläche
- 5,15 km²
- Seehöhe
- 248 m
- Bezirk
- Doubs
- Website
- https://emagny.fr/
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