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Burg Löcknitz
Burg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Die Burg Löcknitz liegt im Gemeindegebiet von Löcknitz im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Sie war ursprünglich eine slawische Burg, die im 13. Jahrhundert durch eine deutsche Burg aus Mauerwerk ersetzt wurde. Die Anlage war umgeben von Ringwällen, Palisaden und Gräben und schützte die Furt durch den Fluss Randow. Die Burg war bis 1250 Teil Pommerns und wechselte mehrmals zwischen Pommern und Brandenburg. Die Burg war aufgrund ihrer Lage an der Grenze zwischen Pommern und Brandenburg oft umkämpft. Sie wurde im 14. Jahrhundert von der Familie von Heydebreck erworben und später von der Familie von der Schulenburg verwaltet. Während des Dreißigjährigen Krieges und der schwedischen Besetzung von 1636 bis 1650 verlor die Familie ihre Besitzungen. Die Burg wurde 1675 von den Schweden erobert und 1676 wieder von Brandenburg zurückgewonnen. Im 18. Jahrhundert verlor sie ihre militärische Bedeutung und wurde schließlich im 18. Jahrhundert aufgegeben. Heute sind von der Burg nur noch Reste erhalten, wie der achteckige Bergfried, einige Nebengebäude, Mauerreste und das Kellergewölbe. Die Reste der Burganlage sind in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Der Bergfried und die Kellergewölbe werden vom Löcknitzer Fremdenverkehrs- sowie Heimat- und Burgverein genutzt. Die Umgebung um die Burg umfasst die Flüsse Welse und Randow sowie die Gemeinde Löcknitz.
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- Art
- Burg
- Ort
- Löcknitz
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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- Löcknitz574 m
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