Wittichen
Ortsteil von Schenkenzell, Baden-Württemberg, Deutschland
Wittichen ist ein Ortsteil von Schenkenzell im Landkreis Rottweil. Das Dorf liegt im Kinzigtal, einem Tal der Donau, und war bis 1806 badisch. Es war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Bergbauort, wobei Silber und Kobalt abgebaut wurden. Das Kloster Wittichen, gegründet 1324, spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte der Region. Der Bergbau in Wittichen begann vermutlich im 15. Jahrhundert, wobei die älteste erhaltene Urkunde aus dem Jahr 1517 stammt. Das Farbenwerk und der Kobaltabbau brachten Fachkräfte aus Sachsen an, was die wirtschaftliche Entwicklung vorantrieb. Die Grube Sophia wurde zur ertragreichsten Grube im Kinzigtal, doch der Bergbau endete 1816. Die Bergwerksvereine versuchten die Wiederbelebung, doch die Industrie blieb unrentabel. In Wittichen gibt es heute das Kloster Wittichen mit Allerheiligenkirche und Klostermuseum, das die Geschichte des Ortes erzählt. Die Bergbauabraumhalden aus der Zeit des Bergbaus sind teilweise zugänglich. Wanderer können den Hansjakobweg I und den Querweg Gengenbach–Alpirsbach nutzen. Im Oktober findet das Luitgardfest mit Prozession statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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