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Burgruine Obersulzbürg
Burgruine im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern
Die Burgruine Obersulzbürg liegt auf einem 567 m ü. NN hohen Bergplateau des Sulzbürg in der Gemeinde Mühlhausen im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt. Sie ist eine Höhenburg, die als Bodendenkmal und Baudenkmal geschützt ist. Die Anlage umfasst Wallanlagen aus verschiedenen Epochen, darunter mittelalterliche Burgställe und vorgeschichtliche Siedlungen. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Sulzbürg erbaut und war Teil der Herrschaft Sulzbürg-Pyrbaum. Im 16. Jahrhundert wurde sie schlossartig ausgebaut, 1634 zerstört und wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Wolfsteiner diente das Schloss als Beamtenwohnung und war bis 1804 Sitz der kurbayerischen Kabinettsherrschaft. Die Hochfläche des Schlossberges ist durch mittelalterliche Halsgräben in drei Bereiche geteilt. Auf dem westlichen Teil stehen zwei Kirchen und eine Schule, auf dem östlichen der Burgstall Niedersulzbürg. Der mittlere Teil wird landwirtschaftlich genutzt. Von der Burganlage sind Teile der Ringmauer, zwei halbrunde Mauertürme und ein Graben erhalten. Die Anlage beherbergt archäologische Funde aus verschiedenen Zeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Mühlhausen
- Adresse
- Am Schloßberg
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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