📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Friedland (Niederlausitz)
Burg in Deutschland
Die Burg Friedland liegt in der Kleinstadt Friedland im Landkreis Oder-Spree in Niederlausitz. Sie ist eine der gut erhaltenen Burgen Brandenburgs und umfasst eine Burganlage mit Zwinger. Die Burg stand ursprünglich auf einer Kaupe und war von Mauern und Wällen umgeben. Bis 1866 wurde das Dammmühlenfließ gestaut, wodurch die umliegenden Wiesen mit Wasser bedeckt waren. Der Zugang war über eine Zugbrücke gesichert, die 1758 durch einen Damm ersetzt wurde. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1336 wurde die erste urkundliche Erwähnung der Burg festgehalten. 1623 zerstörte ein Stadtbrand die Burg bis auf die Grundmauern, doch 1658 erhielt sie ihr heutiges Aussehen durch Umbauten. 1875 wurde die Burg von der Stadt Friedland gekauft und bis 1913 renoviert. In den folgenden Jahrzehnten diente sie als Truppführerschule, Lager und Unterrichtsraum. Seit 1996 wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Burg bietet heute Räume wie den Rittersaal, den Zugangsdamm und das Torhaus. Im Burghauptgebäude sind geschnitzte Unterzugbalken erhalten, darunter einer mit der Inschrift „Adam Graf zu Schwarzenberg St. Johannis Ordens Herr Meister Anno 1630“. Die Räume werden für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die Burg ist Teil des Verbunds der Strele-Burgen und wird für Sommertheater und kulturelle Aktivitäten genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Friedland
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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