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Propstei und Verbindungsgang zur Pfarrkirche
Kirche in Klein St. Paul (63704)
Die Propstei Wieting liegt im Görtschitztal in Kärnten und war seit dem 12. Jahrhundert Grundbesitz der Erzabtei St. Peter in Salzburg. Sie war eine bedeutende Säule im Vermögen des Klosters und wurde 1147 testamentarisch an das Stift verpflichtet. Die Propstei war ursprünglich keine Pfarre, sondern in die Mutterpfarren Guttaring und Klein St. Paul eingegliedert. 1250 wurde sie zur Pfarre, und der Wallfahrtsort Maria Moos entstand in dieser Zeit. Die Propstei war bis 1432 von Mönchen aus St. Peter verwaltet, bis die Verwaltung an Weltpriester überging. 1477 baute der Weltpriester Hans Prandt mit den Untertanen die Propstei und die Kirche zur Fluchtstätte gegen die Türkengefahr aus. 1730 begann unter Propst Modest Graf von Gaisruck ein wirtschaftlicher Aufschwung, und die Propstei erwarb 1738 den Wietingerhof in Klagenfurt. Die Propstei umfasste den Propsteihof, die Propsteikirche, das Amtshaus und die Wallfahrtskirche Maria Moos am Kirchberg. Sie war bis 1848 eine Herrschaft mit etwa 1300 Untertanen, bis die allgemeine Grundentlastung 1848 das Ende der Herrschaft einleitete. Heute wird die Pfarre Wieting von Klein St. Paul mitversorgt, und die Propstei ist ein kleiner Besitz, den der Geistliche zur Pfarre betreut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Propstei, Kirchengebäude
- Ort
- Klein Sankt Paul
- Adresse
- Wieting 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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