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Veltheimsburg
ehemaliger Burgenkomplex in dem zur Gemeinde Hohe Börde gehörigen Ortsteil Bebertal-Alvensleben, einige Gebäude erhalten
Die Veltheimsburg ist ein ehemaliger Burgenkomplex im Ortsteil Bebertal-Alvensleben der Gemeinde Hohe Börde. Sie entstand im 10. Jahrhundert als Schutzburg für den Marktflecken Alvensleben. Die Burg lag auf einem Felsmassiv über dem Bevertal und war Teil eines umfangreichen Burgenkomplexes. Zwei Burgen, die Bischofsburg und die Markgrafenburg, standen im Zentrum der Anlage, während eine dritte Burg, die Ritterburg oder „Musikenburg“, ihre Lage bis heute ungeklärt bleibt. Die Veltheimsburg war bis 1945 im Besitz der Familie von Veltheim und diente nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Kinderheim. 1990 übernahm Hans-Dieter Neddermeyer den Burgkomplex und führte Renovierungen durch. Heute wird ein Teil der Gebäude als Standesamt, Heimatstube und gastronomisch genutzt. Das Gelände umfasst einen Landschaftspark mit einem Labyrinth unterirdischer Gänge, auf dem regelmäßig Flohmärkte und Festivals stattfinden. Die Burgkomplex besteht aus dem runden Bergfried, Resten der romanischen Pallas der Markgrafenburg, einem Herrenhaus und einem Hofgebäude. Die Anlage erinnert an die mittelalterliche Geschichte des Ortes, die durch die Verwaltung als Amt und die Verpfändung an verschiedene Adelsfamilien geprägt war. Die Ruinen sind Teil der kulturellen Landschaft der Hohe Börde und bieten Einblick in die Burgenbaukunst und die Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Hohe Börde
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 118 m
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- Bebertal380 m
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