Donndorf-Museum
Museum in Weimar
Das Donndorf-Museum war ein von Adolf von Donndorf gewidmetes Museum in der Weimarer Amalienstraße, auf der Hofseite des heutigen Museums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens. Es stand auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar und wurde 1907 von der Stadt Weimar finanziert. Das Gebäude, ein eingeschossiges Galeriegebäude mit zwei Eingängen, blieb erhalten, während die Gipsmodelle verschwanden. Das Museum beherbergte eine Gipsmodellsammlung, die 135 Modelle der Denkmäler für Martin Luther, Otto von Bismarck und Friedrich Schiller umfasste. Diese stellten eine Visualisierung einer teleologisch verlaufenden Geschichte dar, die auf die Reichsgründung hinauslief. Die Sammlung wurde 1907 von Adolf von Donndorf gespendet, wobei ein Saalanbau an das Posecksche Haus als Museum errichtet wurde. Die Modelle wurden später im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens ausgestellt. Im ehemaligen Museum stand eine Stele mit dem aus Bronze gefertigten Donndorf-Porträt. Sein Sohn Karl Donndorf schuf 1910 diese Herme in Gips, die 2016 in einer Sonderausstellung gezeigt wurde. Ein Bronzeabguss wurde 2020 an seinem Bestimmungsort aufgestellt. Die Sammlung wurde in den 1920er Jahren und später als Vortragssaal genutzt, wobei die Figuren nicht mehr ausgestellt wurden.
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- Art
- Museum, Bauwerk
- Ort
- Weimar
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