📷 Bild: Wikimedia Commons
Kleiner Leuchtturm Borkum
Leuchtturm auf einer Nordseeinsel
Der Kleine Leuchtturm Borkum steht auf einer zehn Meter hohen Düne an der Südwestseite der Insel Borkum. Er ist einer von drei Leuchttürmen auf der Insel und wurde 1888/1889 als Leitfeuer für die Fahrwasser der Ems errichtet. Offiziell betrieb er ab 1. Oktober 1891 und stand bis Sommer 2003 im Dienst. Der Turm war Teil eines deutsch-niederländischen Projektes zur Beleuchtung der Unter-Ems und war für den Abschnitt der Fahrwasser Hubertgat und Westerems zuständig. Der Leuchtturm war Teil eines Projekts mit fünf Leitfeuern, die ab 1. Oktober 1891 gemeinsam in Betrieb gingen. Er war der erste elektrisch betriebene Leuchtturm Deutschlands und verfügte über ein eigenes Kohlekraftwerk. Der Turm besteht aus Gusseisensegmenten und erreicht eine Höhe von 32 Metern. Er übernahm später zusätzliche Funktionen wie die See-Telegraphenanstalt und die erste weltweit eingerichtete Küstenfunkstelle. Der Turm diente bis 2003 als Leitfeuer für die Fahrwasser der Ems. Nachdem sich das Fahrwasser der Westerems verschob, wurde das Leitfeuer auf den Neuen Leuchtturm verlegt. Seit 1970 dient er als Antennenträger für das Verkehrssicherungssystem Ems. 2012 wurde ihm eine Briefmarke der Serie „Leuchttürme“ ausgestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Leuchtturm
- Ort
- Borkum
- Adresse
- Süderstraße, 26757 Borkum
- Erbaut
- 1888
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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