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Mirăslău
Gemeinde in Rumänien
Mirăslău liegt im Norden des Kreises Alba, in einem Seitental des Flusses Mureș, im Südwesten des Siebenbürgischen Beckens. Der Ort befindet sich 6 Kilometer südöstlich der Stadt Teiuș und etwa 22 Kilometer nordöstlich der Kreishauptstadt Alba Iulia. Die Gemeinde ist an der Drum național 1 und der Bahnstrecke Alba Iulia–Târgu Mureș gelegen. Die Landschaft um Mirăslău ist geprägt von flachen Ebenen und leicht hügeligen Terrainen, die zum Teil von Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen durchsetzt sind. Der Ort wurde von Ungarn gegründet und wurde erstmals 1219 als villa Myroslov erwähnt. Auf dem Territorium der Gemeinde fanden sich archäologische Fundstätten, die auf eine Besiedlung seit der Jungsteinzeit hinweisen. 1600 besiegte der habsburgische General Georg Basta den walachischen Woiwoden Mihai Viteazul. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht, wobei die ethnische Zusammensetzung der Gemeinde historisch von Rumänen und Ungarn geprägt war. Mirăslău ist für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter die Ruinen der katholischen Steinkirche St. Peter aus dem Jahr 1274. Das Denkmal mit dem Porträt des Woiwoden Michael, errichtet 1956 zur Erinnerung an die Schlacht von 1600, steht unter Denkmalschutz. In dem eingemeindeten Dorf Cicău steht die Holzkirche Sf. Arhangheli, die im 15. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert umgebaut wurde, ebenfalls unter Denkmalschutz. Die Umgebung des Ortes ist durch die Kultur und Geschichte der einheimischen Bevölkerung geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Alba
- Adresse
- Principală, nr. 283 Mirăslău, 517470, Judeţul Alba
- Seehöhe
- 238 m
In der Nähe
- Biserica „Sf. Arhangheli” din Cicău2.0 km
- Mussendorf4.9 km
- Schwammenthal5.5 km
- Egisdorf6.8 km
- Așezare6.6 km
- Bruckendorf7.1 km
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