📷 Bild: Wikimedia Commons
Unsere Liebe Frau
Kirchengebäude in Fürth
Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau in Fürth steht im Zentrum der Stadt und ist die älteste nachreformatorische katholische Kirche der Region. Sie wurde 1829 geweiht und basiert auf dem Bauplan von Leo von Klenze. Die Kirche entstand nachdem Katholiken im 18. Jahrhundert in die Stadt zurückkehren konnten und sich um einen eigenen Gottesdienstplatz bemühten. Die katholische Gemeinde erwarb 1812 die mittelalterliche Heilig-Grab-Kapelle, die anschließend abgerissen wurde, und begann mit dem Bau der neuen Kirche. Die Kirche hat eine lange Geschichte, die bis in die 1520er Jahre zurückreicht, als Fürth lutherisch war. Nach der Eingliederung Fürths in das Königreich Bayern im Jahr 1806 begannen die Katholiken mit der Errichtung einer eigenen Kirche. Eine bayernweite Kollekte brachte 33.600 Gulden zusammen, und die jüdische Gemeinde spendete 300 Gulden. Die Kirche wurde 1829 geweiht und erhielt 1837 den Pfarreistatus. Heute zählt die Pfarrei rund 4.100 Katholiken. Die Kirche ist im antikisierenden Klassizismus gestaltet und hat ein stützenloses, flach gedachtes Innenraum. Im Apsisscheitel steht eine Skulptur der Muttergottes aus dem Jahr 1563, die erst 1961 eingebaut wurde. Die Deckenausmalung stammt aus der Münchener Schule, und die Buntglasfenster sowie die Mosaikwand wurden von Alfred Heller geschaffen. Die Eisenbarth-Orgel aus dem Jahr 1972 mit 25 Registern ist ein weiteres Highlight der Ausstattung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Fürth
- Adresse
- Königstraße 126
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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