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Kounice
Gemeinde in Tschechien
Kounice liegt vier Kilometer nördlich von Český Brod im Okres Nymburk. Die Gemeinde befindet sich am nördlichen Fuße des Hügels Zálužník und wird vom Kounický potok durchflossen. Nördlich verläuft die Autobahn D 11/Europastraße 67, die nächste Abfahrt bei Bříství. Nachbarorte umfassen Bříství, Velenka, Horky, Chrást, Poříčany, Klučov, Liblice, Český Brod, Štolmíř, Břežany II, Černíky, Vykáň, Skalka und Týnice. Kounice hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1257, und die Herrschaft wurde über mehrere Adelsfamilien vererbt. 1599 tauschte Prokop Dvořecký die Herrschaft mit Jan Rudolf Trčka von Lípa gegen Želiv. 1611 kam Mochov hinzu, und die Herrschaft wurde zu einer der größten in der Region. 1680 brach ein Bauernaufstand aus, und 1693 verkaufte die Familie de Suys die Herrschaft an den preußischen Feldmarschall Morzin. Kounice besitzt das Schloss Kounice, das seit 1554 nachweisbar ist und in verschiedenen Epochen umgebaut wurde. Es diente als Wohnsitz der Herrscher und wurde später von der Gemeinde erworben. Die Kirche Jakobus des Älteren, seit 1350 nachweisbar, wurde mehrfach saniert. Zudem gibt es die Alte Mälzerei und eine barocke Statue an der Kirche. Die Gemeinde hat auch eine Bürgerschule, die 1928 in einem Teil des Schlosses eingerichtet wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Nymburk
- Seehöhe
- 206 m
- Website
- http://www.kounice.cz/
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