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Traiskirchen
Stadtgemeinde im Bezirk Baden, Niederösterreich
Traiskirchen liegt im Bezirk Baden, südlich von Wien, am westlichen Rand des Wiener Beckens. Die Gemeinde umfasst fünf Ortschaften und ist von Weinbergen und Grünflächen geprägt. Sie liegt am Rand der Thermenlinie und ist von mehreren Flüssen wie der Schwechat und dem Mödlingbach umgeben. Die Flüsse und Gewässer sind Teil des österreichischen Wasserstraßennetzes und prägen das Ortsbild. Traiskirchen wurde im 16. Jahrhundert als Darskirch erwähnt und war im Römischen Reich Teil der Provinz Noricum. Im 14. Jahrhundert erhielt die Gemeinde das Marktrecht, das bis heute in der Wochenmarktgemeinschaft sichtbar ist. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt durch den Türkenkrieg verwüstet, doch die Bevölkerung setzte sich mit Wiederaufbau und Gedenkstätten wie der Pestsäule auseinander. In der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie entstand die k.u.k. Artilleriekadettenschule, die später in eine zivile Schule übergegangen ist. Traiskirchen ist bekannt für seine Weinbaukultur und die Vielfalt an kulturellen Einrichtungen wie dem Museum Traiskirchen und dem Wiener Tramwaymuseum. Die Stadt bietet zahlreiche Kirchen, Schulen und Bildungseinrichtungen an. Zudem ist sie ein Zentrum für Sport und Sozialleistungen, mit Vereinen in verschiedenen Disziplinen. Die Gemeinde ist auch für ihre Flüchtlingshilfe und Asylverfahren bekannt, die bis heute ein wichtiger Aspekt des Ortslebens bleibt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Baden
- Seehöhe
- 200 m
In der Nähe
- Wohnhaus ehem. Einkehrgasthof Zur Hl. Dreifaltigkeit280 m
- Pfarrhofbrücke und Wehrmauer mit Graben230 m
- Pfarrhof242 m
- St. Margareta (Traiskirchen)283 m
- Maria-Hilf-Kapelle514 m
- Evang. Pfarrkirche A. und H.B.531 m
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