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Ruine Dunkelstein
Burgruine in Ternitz
Die Ruine Dunkelstein liegt auf dem Petersberg oberhalb der Katastralgemeinde Dunkelstein in Ternitz, Niederösterreich. Sie war einst eine Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert, die bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts bestand. Die Burg wurde von den Dunkelsteinern, einem Adelsgeschlecht, bewohnt und war Sitz ihrer Herrschaft. Heute steht an der Stelle der Burg die barocke St.-Peter-und-Paul-Kirche, und westlich davon liegen die Heiligengrabkapelle und der Kalvarienberg. Die Reste der Burg wurden bis in die 1990er Jahre nicht sichtbar, bis Archäologen der Universität Wien sie freilegten und untersuchten. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und umfasste ein Areal von etwa 420 m². Sie war mit einer polygonalen Ringmauer und einem Graben befestigt, der im Norden und Osten erhalten blieb. Die Mauern bestanden aus Kalkstein und Bruchsteinmauerwerk. Die Burg durchlief sechs Bauphasen, wobei die letzte Phase die Zerstörung der Anlage markierte. In der Grabung wurden Funde aus verschiedenen Epochen entdeckt, darunter ein Münzhort aus dem 15. Jahrhundert und ein Siegel des Pitrolf von Dunkelstein aus dem 13. Jahrhundert. Die Funde sind im Ternitzer Stadtmuseum ausgestellt. Die Burg war ein zentraler Ort der Herrschaft der Dunkelsteiner, die bis ins 13. Jahrhundert blieben. Sie standen im Konflikt zwischen dem Stauferkaiser Friedrich II. und dem Babenbergerherzog Friedrich II. und wurden vermutlich bei der Belagerung zerstört. Nach der Zerstörung wurde die Burg nicht mehr bewohnt und dem Verfall preisgegeben. Die Ruine wurde später abgetragen und verlor ihren ursprünglichen Zweck. Heute ist sie ein archäologisches Schaugelände und Teil der Geschichte der Region.
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- Art
- Ruine
- Ort
- Ternitz
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