Schleier’scher Burgsitz
Burg in Hessen, Deutschland
Der Schleiersche Burgsitz, auch Baumbachscher Hof genannt, war eine kleine Burg in Schrecksbach, einem Ort im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis. Sie lag an der heutigen Wassergasse und gehörte dem Geschlecht der Schleier, Ministeriale der Grafen von Ziegenhain und später der Landgrafen von Hessen. Das Geschlecht erlosch 1635, und der Burgsitz wurde im 17. Jahrhundert von der Witwe von Baumbach erworben. Der Burgsitz war Teil eines Gutskomplexes, der 1750 etwa 302 Acker Land umfasste. Er wurde 1813 von August von Marschall und anderen Familien erworben, kam 1862 in Staatsbesitz und wurde 1862 abgerissen. Der Ort war Teil der Geschichte der Schleier und später des Baumbachschen Hofes, der bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts existierte. Vor Ort kann man heute die Lage des Burgsitzes an der Wassergasse erkennen. Der Bereich umfasste ursprünglich Wald, Wiesen und Ackerland, sowie die Lumpenmühle. Die Umgebung um Schrecksbach bietet Wanderwege und Ausblicke in die Landschaft des Schwalm-Eder-Kreises. Die Geschichte des Burgsitzes ist in lokalen Publikationen dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Schrecksbach
- Erbaut
- 1569
In der Nähe
- Hattenbachscher Burgsitz26 m
- Schrecksbach128 m
- Schwertzellscher Burgsitz167 m
- Altes Burghaus Schrecksbach155 m
- Berfa2.3 km
- Grenff6.0 km
QR-Code