Fränkisches Freilandmuseum Fladungen
Das Fränkische Freilandmuseum Fladungen liegt in der nördlichsten Stadt Bayerns, mitten in der Rhön, und zeigt auf zwölf Hektar, wie auf dem Land gebaut, gearbeitet und gelebt wurde. Über zwanzig Gebäude wurden an ihren ursprünglichen Standorten abgetragen und hier wieder aufgebaut. Der Bogen reicht vom 17. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre und umfasst Unterfranken sowie die angrenzenden hessischen und thüringischen Gebiete – eine Region, die durch die frühere innerdeutsche Grenze lange auseinandergerissen war. Anders als bei reinen Gebäudesammlungen stehen die Häuser in einer nachgebauten Kulturlandschaft: Gemüsegärten, Spalierobst, Weinstöcke, Streuobstwiesen, Äcker und Weiden gehören zum Museum wie die Dächer darüber. Alte Nutzpflanzensorten werden hier weiterkultiviert, und was in den Gärten wächst, landet im historischen Kochprogramm im Topf. Museumseigener Apfelsaft und Brand sind vor Ort erhältlich. Ein eigener Anziehungspunkt ist das Rhön-Zügle, die Museumsbahn, die mit Dampf- und Dieselzügen verkehrt. Für den Rundgang über das weitläufige Gelände sollte man mehrere Stunden einplanen; Wege und ein barrierefrei angelegter Kräutergarten sowie Angebote für blinde und sehbehinderte Gäste sind eingerichtet. Die Saison läuft von April bis zum Ende der bayerischen Herbstferien.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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