📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Villiers-le-Bâcle
Schloss in Frankreich
Der Château de Villiers-le-Bâcle ist ein französisches Schloss im Gemeindegebiet von Villiers-le-Bâcle in der Region Île-de-France, im Département Essonne. Es liegt 22 Kilometer südwestlich von Paris und ist umgeben von einem 40 Hektar großen Park, der 36 Hektar Wald umfasst. Der Schlosspark liegt an der Grenze des Plateaus de Saclay und der Talaferne der Mérantaise. Der Schlossbau datiert aus dem 18. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert von Michel Lucas errichtet, einem Vertrauten von Ludwig XIII. Im 19. Jahrhundert wurde er von der Familie Biver restauriert. Das Schloss war bis 2021 Eigentum von Yves Lecoq, der es restaurierte. Es wurde mehrfach für Film- und Fernsehdreharbeiten genutzt, darunter „Ridicule“ (1996) und „Nicolas Le Floch“ (2008–2015). Das Schloss ist im Inneren in einen einfachen Baukörper mit zwei Flügeln gegliedert, der aus Mauersteinen und mit Schieferbedachung versehen ist. Im Erdgeschoss gibt es eine Küche mit einer großen Ofen, vier Salons und einen Treppenaufgang, der eine Kopie des Schlosses von Beauvais darstellt. Auf dem 1. Stock sind zwei repräsentative Zimmer sowie zehn Zimmer für die Dienerschaft unter den Dächern untergebracht. Der Schlosspark umfasst auch ehemalige Gerichts- und Gefängnisgebäude sowie ein Pfarrhaus, das heute ein Museum beherbergt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Villiers-le-Bâcle
- Baustil
- Louis-treize
- Denkmalstatus
- Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
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