📷 Bild: Wikimedia Commons
Kutyavár
Kutyavár, auch als „Vadászkastell“ bekannt, ist das älteste Gebäude Érds, ein 15. Jahrhundert gótisches Bauwerk. Es wird in Legenden auf Hunyadi Mátyás zurückgeführt, der es für seine Jagdhunde und Hunde errichten soll. Die genaue Herkunft ist jedoch unklar, da es 1318 nicht existierte, weshalb es wahrscheinlich von den Elbenyi-Brüdern gebaut wurde. Der militärische Wert des Kutyavars war bedeutend, da er im Zuge der türkischen Herrschaft im 16. Jahrhundert durch den Palankebau des Hamzsa Bég verbunden wurde. 1684 wurde die Festung von Herzog Karl von Lothringen erobert und zerstört, wobei die Steine für andere Bauvorhaben genutzt wurden. Im 19. Jahrhundert wurde aus den verbliebenen Steinen ein Jagdhäuschen errichtet. Die Ruinen des Kutyavars liegen im Zentrum von Érd, umgeben von der Stadt und dem Fluss Donau. Die Stätte ist Teil der historischen Landschaft und verbindet die Geschichte der Region mit dem türkischen Einfluss. Die Ausblicke auf die Umgebung und die Ruinen erlauben einen Einblick in die vergangene militärische und kulturelle Bedeutung des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Burgruine
- Ort
- Érd
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