Kastell Unterschwaningen
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kastell Unterschwaningen war ein römisches Militärlager nahe dem Rätischen Limes, heute unüberbaut und in der Gemeinde Unterschwaningen im Landkreis Ansbach in Bayern gelegen. Es wurde auf einem Hangsporn in hügeliger Landschaft errichtet, von wo aus man den Spielberg und wichtige römische Wege einsehen kann. Die Anlage liegt rund einen Kilometer nördlich der heutigen Ortschaft und ist durch den feuchten Untergrund gut konserviert. Das Kastell war Teil der römischen Grenzverteidigung und verfügte über eine umfassende Umwehrung mit Erdrampe, Holztürmen und Graben. Die Anlage umfasste eine Fläche von 85 × 92 Metern und enthielt ein Principia, eine Mannschaftsbaracke und ein Bad. Die Forschung geht davon aus, dass es um 90 n. Chr. errichtet wurde und bis in das 2. Jahrhundert n. Chr. genutzt wurde. Die Anlage war Teil der römischen Limesstruktur und wurde 2005 als UNESCO-Welterbe anerkannt. Besucher können die Lage des Kastells und die umliegende Landschaft erkunden, die von römischen Wegeverbindungen und wichtigen Passstraßen geprägt ist. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbes und bietet Einblicke in die römische Militärstrategie. Die Umgebung umfasst den Hesselberg, den Spielberg und die Wörnitz, die für die römische Kriegs- und Handelsroute von Bedeutung waren. Die Anlage selbst ist durch die feuchte Erde gut erhalten und ermöglicht Einblicke in die römische Befestigungsarchitektur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- römisches Militärlager, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk
- Ort
- Unterschwaningen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 440 m
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