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Hildesheimer Hütte
Schutzhütte in den Stubaier Alpen
Die Hildesheimer Hütte ist eine Schutzhütte der Kategorie I des Deutschen Alpenvereins (DAV) und liegt in den südlichen Stubaier Alpen. Sie wurde 1896 erbaut und befindet sich auf einer Höhe von 2899 m ü. A. Das Gebäude besteht aus einem eingeschoßigen Kernbau aus dem Jahr 1896, einem zweigeschoßigen Zubau aus den 1920er Jahren und einem Anbau aus den frühen 1930er Jahren. Die Hütte steht seit 2019 unter Denkmalschutz und verfügt über 24 Zimmerlager, 46 Matratzenlager und 8 Plätze im Winterraum. Die Hütte ist ein beliebtes Ziel für Bergsteiger, da sie den Übergang vom Ötztal zum Stubaital darstellt. Die Besucherzahl stieg nach der Erweiterung im Jahr 1925 auf 3500 Übernachtungen pro Jahr. Sie ist über verschiedene Wege erreichbar, darunter ein Aufstieg von Sölden in 3½ Stunden oder mit der Gletscherbahn in 1½ Stunden. Von der Hütte aus können mehrere Gipfel der Stubaier Alpen erreicht werden, darunter die Schußgrubenkogel und die Stubaier Wildspitze. In der Hütte gibt es einen Gastraum mit einer Gaststube und einen Winterraum. Die Ausstattung umfasst Pilastergetäfel mit Flachschnitzereien sowie eine Balkendecke. Die Hütte wurde in den letzten Jahrzehnten mehrfach saniert und modernisiert, darunter mit einer Photovoltaikanlage, einer erneuerten Wasserversorgung und einer Telefonanlage. Ein Klettergarten mit dem Klettersteig Falkengrat liegt in der Nähe.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Alpenvereinshütte, Schutzhütte
- Ort
- Sölden
- Erbaut
- 1896
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 2899 m
- Website
- http://www.dav-hildesheim.de
In der Nähe
- Schußgrubenkogel247 m
- Schaufelspitze1.4 km
- Kleiner Isidor1.2 km
- Top of Tyrol1.4 km
- Gaiskogel1.4 km
- Stubaier Wildspitze2.4 km
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