📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserabtei Ihlow
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland
Das Kloster Ihlow, ein ehemaliges Zisterzienserabtei, liegt in der gleichnamigen Gemeinde acht Kilometer südlich von Aurich. Es wurde 1228 gegründet und war bis 1529 ein bedeutendes Kloster im niederländisch-nordwestdeutschen Raum. Die Äbte spielten eine wichtige Rolle in Politik, Kultur und Religion und waren beispielsweise als Friedensrichter tätig. Das Kloster war zudem vermutlich Archiv und Kanzlei des Upstalsboom-Bundes und verwahrte das Siegel der Landfriedensvereinigung sowie den Brookmerbrief. Die Rekonstruktion der früheren Klosterkirche im Maßstab 1:1 im Archäologischen Park Klosterstätte Ihlow ermöglicht einen Eindruck des ursprünglichen Baustils. Die immergrünen Mauern aus Stahlgitter sind begehbar und erreichen eine Höhe von bis zu 45 Metern. Unterhalb der ehemaligen Klosterkirche gibt es einen „Raum der Spurensuche“ (Raum der Stille). Auf dem Gelände sind zudem zwei teilweise erhaltene Klosterteiche sowie Wälle und Schutzgräben vorhanden. Im umliegenden Waldgebiet sind zahlreiche Wölbäcker zu erkennen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Ihlow
- Erbaut
- 1228
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