📷 Bild: Wikimedia Commons
Kleiner Wilder
Berg der Allgäuer Alpen an der Grenze von Bayern und Tirol
Der Kleine Wilde ist ein 2306 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen, südlich des Großen Wilden. Er wird von der Wildenfeldscharte getrennt. Der Berg ist ein Felsberg mit botanischen Seltenheiten wie der Zwergalpenrose am Südgrat. Auf den Kleinen Wilden führt kein markierter Weg, und die Anstiege erfordern Klettererfahrung und Kenntnisse im weglosen Gelände. Der Kleine Wilde ist für seine schwierigen Klettertouren bekannt. Die Große Südwestverschneidung gilt als eine der schwierigsten Klettertouren in den Allgäuer Alpen. Die Südwestwand wurde 1950 von Kleemaier und Weißenhorn erklommen, doch die Route ist seit einem Felssturz nicht mehr begehbar. Die Kleemaier-Führe durch die Südwestwand war bis 1993 eine der bekanntesten Routen, doch sie ist seitdem nicht mehr durchführbar. Von der Wildenfeldhüttchen aus führen mehrere Anstiege zum Gipfel. Die Südwestkamin und die Kleine Südwestverschneidung sind klassische Kaminklettereien. Die Nordgratroute ist zwar kürzer, aber aufgrund brüchigem Fels unlohnend. Die Südgratroute gilt als lohnenswert unter den leichteren Anstiegen. Die verschiedenen Routen variieren in Schwierigkeit und Zeitaufwand, wobei die meisten zwischen 1 und 2½ Stunden dauern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Zweitausender, Hauptgipfel
- Ort
- Oberstdorf
- Seehöhe
- 2306 m
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