Komturei Mirow
Kloster in Deutschland
Die Komturei Mirow war eine Niederlassung des Johanniterordens in Mirow, Mecklenburg-Vorpommern. Sie wurde erstmals 1226 erwähnt, als Fürst Heinrich Borwin II. 60 Hufen Land schenkte. Die Ordensstätte entwickelte sich am Ufer des Mirower Sees zu einer Komturei, die bis 1648 bestand. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Grundbesitz des Ordens durch weitere Schenkungen und Erwerbungen. Die Komturei war Teil der komplexen Auseinandersetzungen zwischen dem Johanniterorden und den mecklenburgischen Herzögen. Bis 1648 blieb die Besitzfrage ungeklärt, bis die Komturei säkularisiert wurde und der Besitz in ein herzogliches Verwaltungsamt überging. Das Komtureihaus auf der Mirower Burginsel diente als Wohnsitz der Fürsten, bis es 18. Jahrhundert durch einen Großbrand zerstört wurde. Das einzige erhaltene Gebäude aus der Komtureizeit ist die Johanniterkirche, die ursprünglich ein backsteingotischer Saalbau war und im Laufe der Jahrhunderte erweitert und umgebaut wurde. Sie steht im Zentrum von Mirow und ist ein Zeugnis der Ordensgeschichte. Die Umgebung um die Kirche bietet Ausblicke auf den Mirower See und die historische Stadtsilhouette.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mirow
- Erbaut
- 1226
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