📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenkloster Donndorf
Ehemaliges Kloster in Deutschland
Kloster Donndorf war ein Zisterzienserinnenkloster im Ortsteil Donndorf der Gemeinde Stadt Roßleben-Wiehe im Kyffhäuserkreis, Thüringen. Es lag westlich von Donndorf, hinter einem Wäldchen, und war über eine Straße mit dem Ort verbunden. Die Anlage befindet sich am Rande des Thüringer Beckens. Das Kloster wurde 1250 erstmals urkundlich erwähnt und war bis zur Auflösung im 16. Jahrhundert bestehend. Nach der Reformation wurde es in eine Lateinschule umgewandelt und bis 1996 als Klosterschule weitergeführt. Die Familie von Werthern war über mehrere Jahrhunderte Schutzvogt und Besitzer des Geländes. 1994–1996 wurden die Gebäude saniert, und die Ländliche Heimvolksschule zog ein. Die Anlage umfasst historische Straßenbeläge und alte Gebäude, die als sehenswert gelten. Die ehemalige Klosterkirche diente als Grablege der Familie von Werthern, und die Gruft ist noch erhalten. Die ehemaligen Rittergut- und Schulgebäude sind Teil der historischen Bausubstanz. Die Umgebung umfasst 170 Hektar Land und 250 Hektar Wald.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kirchengebäude, Ortsteil, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Donndorf
- Erbaut
- 1308
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
- Seehöhe
- 180 m
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